Umweltbildung in Brandenburg

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Natur- und Umweltschutz in BrandenburgJeder, der bereits einmal durch das schöne Bundesland Brandenburg gefahren ist, wird die vielen naturbelassenen Orte und Landstriche gesehen haben, die sich von Wittenberge bis Cottbus erstrecken. Damit eben diese Landschaften für künftige Generationen erhalten bleiben, steht der Umweltschutz in Brandenburg an oberster Stelle. In Brandenburg existieren eine wahre Vielzahl an Biotopen und einzigartigen Schutzgebieten, die gleichzeitig den Lebensraum für viele Tiere und Insekten bieten. Nicht selten sind diese Großschutzgebiete auch als Natura-2000 (FFH) Gebiete gemeldet, weswegen ihnen ein besonderer Schutz zuteilwird. Die Umweltbildung spielt in Brandenburg eine wichtige Rolle, denn sie stärkt und fördert das Bewusstsein der Menschen, verantwortungsvoll und nachhaltig mit der Natur umzugehen und somit ihre Ressourcen generationsgerecht zu schonen.

Nachhaltige Entwicklung in Brandenburg

Unter dem Motto „Brücken in die Zukunft Brandenburgs“ fand am 03.11.2014 ein runder Tisch in Potsdam statt, bei dem die Themen Nachhaltigkeit und ein umweltsoziologisches Denken der Menschen im Mittelpunkt standen. Dabei wurde auch darüber diskutiert, wie man den Bürgerinnen und Bürgern ein nachhaltiges Handeln verständlich kommunizieren und vermitteln kann. Die Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, beriet in Potsdam ebenfalls darüber, welche umweltpsychologischen Erkenntnisse in Bezug auf ein nachhaltiges Handel existieren und wie sich diese auf den BNE übertragen lassen. Diese und noch viele weitere Themen wurden in unterschiedlichen Arbeitsgruppen mit den Titeln „Erfolgsfaktor und Transfer“, „Nachhaltigkeit und BNE kommunizieren“ und „Bedeutung der BNE für die Landesnachhaltigkeitsstrategie“ behandelt und diskutiert.

Umweltbildung durch Lernen

Als ein traditionell landwirtschaftlich geprägtes Bundesland existieren in Brandenburg ausgedehnte Landstriche und unterschiedliche ländliche Räume. Daher sind gerade Themen wie der Erhalt von seltenen Pflanze- und Tierarten und die Regionalvermarktung von Produkten ein wichtiges Thema für Brandenburg. Der nährstoffreiche Boden bietet hier beispielsweise eine gute Grundlage, für eine beliebte Frucht, die sich in Nahrungs- und Kosmetikprodukten gleichermaßen einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Unter dem Slogan „Sanddorn made in Germany“ wird in Brandenburg eine Beere angebaut, die ursprünglich aus Zentralasian stammt und reich an Vitamin A, B, C und E ist. Die hochwertige Bio-Qualität dieser Frucht kommt unter anderem sogar in der Naturkosmetik zur Anwendung, welche ebenfalls auf kurzen Transportwegen häufig in Deutschland produziert wird. Die Sanddorn-Beere ist nur eines von vielen Beispielen, für eine funktionierende Nachhaltigkeit in Sachen Umwelt- und Naturschutz, welche aktiv in Brandenburg betrieben wird. Um diesen Gedanken weiter voranzutreiben und auch künftige Generationen dafür vorzubereiten, spielt die Umweltbildung in Brandenburg eine zentrale Rolle im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, kurz MUGV. Allerdings sieht das MUGV die Verantwortung für eine entsprechende Bildung in diesem Bereich klar im außerschulischen Segment. Die Neugier auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit, kann jedoch auch bereits bei den Schülern in Fächern wie Biologie im Unterricht geweckt werden.